Liebe Freunde,
es fällt uns schwer, aber wir müssen euch eine sehr traurige Nachricht überbringen.
Aus heiterem Himmel und vollkommen überraschend haben wir gestern Metilius, den Leiter unserer Kampfschule, unseren charismatischen Vorsitzenden und vor allem einen großartigen Menschen und unseren guten Freund Jürgen verloren.
Unser Mitgefühl gilt vor allem den Angehörigen und Nächsten. Wir wissen, dass euch das kein Trost ist, aber ihr seid in eurer Trauer nicht allein.

Jürgen war und ist das Herz und die Seele der Löstigen Gladiatoren und ohne ihn wird nichts mehr sein, wie früher.
Wir wissen, dass es ihm eine Herzenzangelegenheit gewesen wäre, dass der Verein in seinem Sinne weitergeführt wird. Das hinterlassene Erbe ist jedoch sehr groß – vielleicht zu groß. Ob wir es antreten und ausfüllen können, vermögen wir in unserer derzeitigen Gemütslage nicht sagen.
Im Moment sind wir nur fassungslos, leer und tieftraurig.
Gebt uns etwas Zeit.
Heute haben wir die Open Air Lagersaison traditionell bei der ersten Kölner Hunnenhorde beendet.
Es gab bei fantastischem Spätsommerwetter den traditionellen gemeinsamen Einmarsch der Vereine und es gab die Möglichkeit “die Schnüss ze schwade”. Aus unserer Sicht dabei besonders erwähnenswert sind die Outlaws Revival, unsere Westernfreunde aus dem Kölner Norden, die ihre mit ihrem Besuch ihre erste Lagersaison erfolgreich beendet haben. Für mich/uns neu waren ebenfalls die Geicher-, als auch die Öcher Hunnen, die eine erfreuliche Ergänzung der “altbekannten” traditionellen Vereine darstellten.




…bei den Flittarder Hunnen waren uns dann die Wettergötter nicht mehr so wohl gesonnen, was die Gladdies natürlich nicht davon abhalten kann, ihrem Namen alle Ehre zu machen und “Löstig” zu sein. Machte man es sich auf Einladung der Gastgeber eben in den Zelten “jemötlich”.





Wie bereits angekündigt, besuchten wir die Wahner Römer. Erfreulicherweise sind einige Vereine der Einladung gefolgt, sodass man mit vielen alten Bekannten ein Schwätzchen halten konnten.



Am heutigen Samstag sind wir wieder op jöck:
Erst geht es zu den Wahner Römern, die heute leider ihr letztes Lager begehen, wo wir die letzten Recken, Schrotti, Jens und Guido gebührend verabschieden werden und Ihnen alles Gute für ihren Weg gen Wallhalla wünschen. Aber es ist ja nur ein Abschied auf Zeit, denn: Niemals geht man so ganz…
Wenn die Tränen getrocknet sind, geht es auf nach Flittard, wo wir den ein oder anderen Kelch mit unseren Freunden der Flittarder Hunnen leeren werden, auf dass auch uns “Shan Yü” leichter über die Lippen gehen geht…
Wer sich uns anschließen, oder uns treffen möchte: Die Wahner Römer zelebrieren ihr “Trauerspiel” an altbekannter Stelle auf dem ehemaligen Verkehrsübungsplatz und auch die Flittarder Hunnen haben ihr Lager an alter Stelle, dem Vereinsgelände am Flittarder Deichweg aufgebaut.
Heute abend war es soweit und wir besuchtem bei herrlichem Wetter in leichtem Bieranzug das Lager unserer Freunde, den Outlaws Revival, wo wir herzlich empfangen wurden.






und zwar “im” Heimersdorf, dem wilden Westen im wilden Norden, wo wir unsere zwischenzeitlich ans Herz gewachsenen Freunde, die “Outlaws Revival” besuchen, die in Deadwood (Neben dem alten Gefängnis) ihr Sommerfest feiern und dazu alle herzlich einladen:
wurde dann fleissig abgebaut


…und auch, wenn man es kaum glauben mag, sah es dann am frühen abend so aus, als wäre nie was gewesen…
